InnovationLAB
InnovationLab 5.10.2026: Sozialhilfe <> Arbeitsmarktpolitik
Wie kann nachhaltige Arbeitsmarktintegration gelingen?
Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, die Sozialhilfe mit Anfang 2027 zu reformieren – im Zentrum der Reform steht, arbeitsfähige Menschen schneller in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Soziale Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus begleiten langzeitbeschäftigungslose Menschen beim beruflichen (Wieder-)Einstieg und verfügen damit über langjährige Expertise in der nachhaltigen Arbeitsmarktintegration von erwerbsfernen Gruppen.
Beim arbeit plus InnovationLab wurden die Sozialhilfe und das Reformvorhaben aus einem arbeitsmarktpolitischen Blickwinkel beleuchten und dabei auf folgende Fragen eingegangen:
- Wo stehen die Reform-Verhandlungen derzeit?
- Was sind die Chancen und Risiken der Reform?
- Wo liegen Probleme und Herausforderungen in der aktuellen Ausgestaltung der Sozialhilfe, wo besteht Verbesserungsbedarf?
- Wie kann das Ziel, Menschen im Sozialhilfebezug in den Arbeitsmarkt zu integrieren, besser erreicht werden?
Gemeinsam mit Bundesratspräsidentin
Christine Schwarz-Fuchs und Vertreter:innen aus Sozialen Unternehmen nahm arbeit plus Vorarlberg Geschäftsführerin
Ulli Schmid-Santer am
InnovationLab teil. Roland Sauer, Leiter der Sektion Arbeitsmarkt im BMASGPK, Sarah Novak, Grundlagenarbeit arbeit plus Österreich und Sabine Rehbichler, GF arbeit plus Österreich diskutierten mit dem interessierten Fachpublikum mögliche Antworten auf die Fragen. Einig waren sich alle darin, dass eine
armutsfeste Sozialhilfe die
Grundvoraussetzung für eine gelingende Arbeitsmarktintegration ist. Idealer wäre ein armutsfester Sozialstaat. Die von arbeit plus geforderte
Jobgarantie
würde sowohl zur Armutsbekämpfung als auch zur Arbeitsmarktintegration wertvoll beitragen, attestierte die Sozioökonomin Karin Heitzmann, WU Wien.
Link: Sozialhilfereform 2027: InnovationLab von arbeit plus


